Montag, 3. Juli 2017

~Rezension~ Emilias Gift von Lara Kalenborn


Worum gehts?

Die „Vayas Töchter“-Reihe spielt in einem dystopischen Ruhrgebiet, in einer alternativen Realität, in der es vieles gibt, was man heute kennt, wo es aber auch Orte und Begebenheit gibt, die man nur in dieser Geschichte finden wird. 
In dieser Welt ist die Stadt Essen schwer gezeichnet von den Wasserkriegen: Die Ruhr und alle Gewässer sind vergiftet, die Hochhäuser, Zechen und Kulturorte stürzen ein und die Menschen versuchen, die urbane Region in der Hoffnung auf das letzte saubere Wasser zu verlassen. 
Im düsteren Untergrund der verfallenden Ruhrgebietsstädte führen die Amazonen und Skythen einen von der Menschheit unbemerkten Krieg. Schließlich gelingt es den Amazonen, die Toxikologin Emilia zu entführen. Sollten die Kriegerinnen es schaffen, sie zur Amazone zu wandeln, könnte dies den langersehnten Sieg über die Skythen bedeuten. Denn Emilia ist, ohne es zu wissen, für beide Fronten von größter Bedeutung. Währenddessen kämpft die Amazone Fabel gegen ihre eigenen Dämonen, sie glaubt nicht mehr an die Liebe und hat die Hoffnung auf ein glückliches Leben aufgegeben. Doch als sie ihr nächstes Opfer, den Mediziner Tom, entführt, spürt sie, dass der junge Wissenschaftler ihr gebrochenes Herz retten könnte. Und dann ist da diese frisch gewandelte Amazone, die mit kurzgeschorenem Haar und Augen so dunkel wie ein Abgrund Fabels Leben eine neue Richtung weist.

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Meine Meinung:

Ich bin ehrlich: Am Cover wäre ich sicher in der Buchhandlung vorbeigelaufen. Es ist nicht das, was mich sofort anspricht. Aber ich bin froh den Klappentext gelesen zu haben. Denn Lara hat hier wirklich ein Meisterwerk geschaffen. Und im Nachhinein betrachtet passt das Cover dann auch sehr gut zur Story.

Erste Zeilen:
Fabel Sonnenstein spürte die Kälte auf ihrer Haut, aber ihr vor Kraft strotzender Körper schützte sie vor den eisigen Januarwinden, die schon seit Tagen durch das Ruhrgebiet fegten. 

Emilias Gift ist mein erstes Buch der Autorin Lara Kalenborn und ich bin beeindruckt.
Diese Geschichte ist wahnsinnig toll ausgearbeitet. Es geht um den Krieg zwischen Skythen und
Amazonen und als Leser erhält man hier unglaublich viele Details aus dem Leben dieser.

Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit den ganzen Namen und Begriffen, aber das gab sich nach ein paar Kapiteln.

Aber der Schreibstil der Autorin ist flüssig, spannend und sehr detailreich. Ich war nach ein ein zwei Kapiteln mitten in der Geschichte gefangen und konnte mich dann auch gut einfinden. 
Die Protagonisten sind toll ausgearbeitet und jeder hat seine ganz individuelle Persönlichkeit. 
Es gibt soviel mit den Charakteren zu erleben, dass es einen fast schwindelig wird.
Die Story ist zu keiner Zeit langweilig oder gar langatmig. Lara schafft es stetig den Spannungsbogen zu halten und weiter zu führen. 

Die Altersangabe halte ich für angemessen, da oft sehr detailliert alles beschrieben wird.

Lara Kalenborn hat hier wirklich einen  gelungenen Auftakt geschrieben. Der Plot ist gut, der Schreibstil flüssig, spannend und trotzdem locker leicht. Ich bin gespannt auf Band 2, der hier schon liegt und alsbald gelesen wird. 

⭐⭐⭐⭐⭐

Kaufen könnt ihr hier:

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Die Autorin:
Lara Kalenborn wurde 1987 im Zeichen des Schützen geboren, seitdem lebt und arbeitet sie in Essen. In der Schulzeit begann sie, die Geschichten in ihrem Kopf auf Papier zu bringen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn ihren Erstling schrieb sie auf Collegeblöcken und Schulheften. Mittlerweile ist sie Mutter einer kleinen Tochter und des Tippens mächtig. Daraus entstanden sind Bücher, die durch ganz unterschiedliche Genre flattern: "Feenfuchs und Feuerkuss"* - ein Jugendroman, von Pferden und der ersten großen Liebe handelt, "Fallende Steine" - ein kurzer Western, der in einer Steampunk-Anthologie erschien (Staub und Aether 1), "Ein Macho als Muse" - der erste Teil ihrer Liebesroman-Reihe "Pfälzische Liebe" und last, but not least "Emilias Gift" - der Auftakt ihrer Amazonen-Reihe "Vayas Töchter". 
Lara bloggt, über das Leben, das Schreiben und guten Wein: www.larasfedern.wordpress.com
Außerdem hinterlässt sie auf facebook, instagram, pinterest und twitter ihre Federn.

Quelle: www.amazon.de

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